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Gesundheit am Arbeitsplatz

Der Januar 2008 zeigte einen sehr hohen Anteil von älteren Transitmitarbeiterinnen (mehr als 50% im Januar 2008 waren älter als 50 Jahre) mit steigender Tendenz. Weiters zeigten sich vermehrt gesundheitliche Beeinträchtigungen auch bei jungen Mitarbeiterinnen. Es stellte sich heraus, dass unsere Transitmitarbeiterinnen einer zusätzlichen Maßnahme zur Förderung der Gesundheit, Beweglichkeit und Kommunikation bedürfen. So wurde in Zusammenarbeit mit Physiotherapeutinnen das Programm: Gesundheit u. Selbstverantwortung gestartet und unser tägliches Morgenturnen im Ausmaß von 30 Minuten eingeführt.



Zusätzlich erging ein Auftrag an das Beratungsinstitut ÖSB die Gesundheit am Arbeitsplatz im Projekt LUNA zu evaluieren und weitere Maßnahmen zu planen.

Ergebnisse der Evaluierung

Im Sommer 2009 zeigte uns die Evaluierung durch den ÖSB, dass die von uns gesetzten Maßnahmen für ein Unternehmen als außergewöhlich erfolgreich betrachtet werden können. Insbesondere auch darum, da uns versichert wurde, dass unsere MitarbeiterInnen im Gegensatz zu vergleichbaren Projekten einen sehr hohen Arbeitsfähigkeits-Index bzw. eine hohe Arbeitszufriedenheit aufweisen.
Der Arbeitsfähigkeits-Index unserer Transitarbeiterinnen lag bei 41 Punkten was einem GUT (37-43 Punkte) entsprach.
Die Mehrheit der Mitarbeiterinnen stellte einen verbesserten Gesundheitszustand im Gegensatz zu ihrem Gesundheitszustand während der Arbeitslosigkeit fest.


Dabei wurden folgende Ressourcen genannt:
Passende Arbeitsumgebung
Passende Arbeitsabläufe
Soziale Rückendeckung
Ganzheitliches Arbeiten